PBG bleibt zweitstärkste Fraktion
- omschmidt
- vor 4 Tagen
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Cordula Albers, Sophie Sedlmair, Tobias Brauner und Oliver Schmidt wiedergewählt

Die Parteifreien Bürger Grünwald - PBG werden wie bisher mit 4 Sitzen im Grünwalder Gemeinderat vertreten sein. Mit 16,4% Stimmen konnte die PBG ihr Ergebnis zur Wahl 2020 leicht verbessern. "Wir haben es nicht geschafft, unsere Fraktion zu vergrößern. Den Trend führe ich auf die abnehmende Persönlichkeitswahl des Wählers zurück, denn der Anteil von Listenkreuz-Wählern sei weiter gestiegen. Davon profitierten die Parteien, die der Wähler sonst bei Land- und Bundestagswahlen auch wählt. Wir als Parteifreie haben es daher schwerer", so der Vorsitzende Oliver Schmidt.

Die Parteifreien danken allen Unterstützern und Wählern, die der PBG ihre Stimme gegegeben haben. Der Wahlkampf der PBG sei modern, fair und vor allem mit Inhalten besetzt gewesen, das habe das gute Echo aus der Bürgerschaft gezeigt. "Ich danke allen Kandidatinnen und Kandidaten für die tolle Mitarbeit und für das gedeihliche Zusammenwirken. In dieser kurzen Zeit habe sich ein wirklich verlässliches Team gebildet", so Oliver Schmidt, "Wir haben jeden Bürger mit unserem Folder erreicht."
Nun gilt es in der kommenden Periode die Inhalte aus dem Wahlprogramm in den Gemeinderat mit Überzeugung einzubringen. Dies dürfte allerdings nicht einfach werden, da die CSU-Mehrheit in vielen Fragen der Gestaltung und der Verkehrspolitik ihren eigenen Kurs eingefahren habe. Man hoffe, dass die neu gewählten Gemeinderäte in der Mehrheitsfraktion neue Impulse und Möglichkeiten der Veränderung bewirken könnten.
Auch die Bürgermeisterwahl habe verdeutlicht, dass 16 Prozent nicht den alleinigen Bewerber und Amtsinhaber gewählt haben. Dabei sei ein relativer hoher Anteil an ungültigen Stimmen (6,2%) bei der Bürgermeisterwahl bei einer Wahlbeteiligung von 63,2% auffällig. Die PBG wird sich daher mit einem eigenen Kandidaten auf die nächste Bürgermeisterwahl vorbereiten.
In Zukunft wollen die Parteifreien aktuelle Themen stärker nach Außen präsentieren und zur Diskussion stellen. Dazu würden auch die sozialen Medien genutzt, die bereits im Wahlkampf erfolgreich eingesetzt worden sind, um breiter zu kommunizieren und die jüngere Generation für die Kommunalpolitik anzusprechen.




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