top of page

Volles Haus bei „Leben retten in Grünwald“

  • omschmidt
  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Engagement für mehr Sicherheit im Alltag


Großes Interesse im Bürgerhaus: Rund 40 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der

Informationsveranstaltung „Leben retten in Grünwald“ der Parteifreien Bürger Grünwald (PBG) teil. Der Vortragssaal war vollständig besetzt – ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr das Thema Notfallhilfe die Menschen im Ort bewegt.


Gemeinderat Tobias Brauner eröffnete den Abend und verwies auf seine langjährige

Erfahrung bei der Freiwilligen Feuerwehr. „Wenn jemand plötzlich zusammenbricht, zählt jede Minute. Die entscheidenden Maßnahmen beginnen nicht erst mit dem Eintreffen des Rettungsdienstes – sie beginnen bei uns allen“, sagte Brauner.



Die fachliche Leitung übernahmen Nicole Rotter, Physician Assistant B.Sc. im Studium,

Praxis Geiselgasteig und ehemalige Erste-Hilfe-Ausbilderin, sowie Friederike Aulenbacher, Hebamme und Leiterin eines Simulationszentrums, zudem mit langjähriger Erfahrung im Rettungsdienst. Beide vermittelten praxisnah und verständlich, wie ein Notfall erkannt wird, wann eine stabile Seitenlage wichtig ist und wie Herzdruckmassage korrekt durchgeführt wird.


Im Mittelpunkt stand zudem der Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators (AED). „Viele Menschen wissen nicht, wie selbsterklärend diese Geräte sind“, erklärte Nicole Rotter. „Man kann nichts falsch machen – wichtig ist, überhaupt zu handeln.“ Zahlreiche Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, die Herzdruckmassage sowie die Anwendung eines AED selbstauszuprobieren.


Neben den praktischen Übungen wurde auch die Situation im Gemeindegebiet thematisiert: Wo befinden sich Notrufsäulen mit öffentlich zugänglichen AED-Geräten? Sind sie ausreichend sichtbar? Wie gut sind sie für Bürgerinnen und Bürger auffindbar? Dabei wurde deutlich, dass Information ein entscheidender Faktor ist. Eine transparente und gut zugängliche Übersicht über AED-Standorte und Notrufsäulen – etwa auf der Gemeinde-Homepage – könnte im Ernstfall wertvolle Zeit sparen. Ebenso wurde angeregt, die bestehende Infrastruktur regelmäßig zu prüfen und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.Organisiert wurde der Abend von Nicole Rotter, Friederike Aulenbacher und Tobias Brauner, die bei der kommenden Gemeinderatswahl für die PBG kandidieren.


Mit der Veranstaltung wollten sie bewusst ein Thema aufgreifen, das über Parteigrenzen hinaus Bedeutung hat: Sicherheit, Vorsorge und Verantwortung im Alltag. Die große Resonanz und die engagierten Gespräche im Anschluss zeigten: Lebensrettende Sofortmaßnahmen sind kein Spezialwissen, sondern Teil gelebter Bürgerverantwortung. Oder wie eine Teilnehmerin es formulierte: „Es beruhigt zu wissen, dass man im Ernstfall nicht hilflos ist.“

 
 
 

Kommentare


bottom of page